koloman polak: trauermusik

für orchester

am 4. februar 1995 starben in oberwart
vier roma durch ein bombenattentat.
der verein exil veröffentlicht diese partitur,
ein auftragswerk des komponisten koloman polak für das OHO in oberwart in kooperation mit dem verein exil aus anlaß des 10. jahrestages dieses tragischen vorfalls.

koloman polak
wurde 1974 in kosice, slowakei, geboren  und gehört dem volk der roma an. er besuchte zunächst das konservatorium in kosice danach studium an der hochschule für musik und darstellende kunst in bratislava und seit 2003 in graz bei prof. beat furrer. seit 2002 lebt er in wien.
mai 2002 uraufführung seiner komposition „budzo. das bündel" in wien, amerlinghaus, eine vertonung von sechs gedichten des serbischen romadichters ilija jovanovic. juni 2004: uraufführung seiner komposition „querklang" zu einem text von erwin rennert. jänner 2005 uraufführung seiner komposition „trauermusik“ für orchester“ in oberwart. september 2005 musik zum theaterstück „der alpenkönig und der menschenfeind“ für bläserseptett und schlagzeug, landestheater linz. oktober 2005 „auschwitz metamorphosen“, eine hommage a ceija stojka für sopran, blockflöte und live elektronik“ uraufgeführt in bratislava, mozartsaal des österreichischen kulturforums. april 2006, uraufführung einer komposition im teatro fenice in venedig mit dem ensemble il virtuosi de la fenice.

bestellen