workshopprogramm:
nach einem kurzen impulsvideo zum thema „widerstand!“ (von andreas holleschek) und einer kurzeinführung in die geschichte österreichs zwischen 1933 und 1945 und in die geschichte des widerstandes gegen den nationalsozialismus erfolgt eine lesung aus briefen und kassibern (eng beschriebene, meist sehr kleine stoffstücke, die in kleidersäume eingenäht aus dem gefängnis herausgeschmuggelt wurden) der widerstandskämpferin elfriede hartmann. sie war in einer kommunistischen jugendorganisation tätig, ihr vater war jude. elfriede hartmann wurde 1943 von der ns-justiz in wien zum tode verurteilten und im alter von 21 jahren hingerichteten.
danach gespräch und diskussion: die schülerInnen haben gelegenheit, fragen an johanna mertinz zu stellen bzw. von eigenen kriegs,- und verfolgungserfahrungen in ihren herkunftsländern und/oder familien zu berichten.

johanna mertinz ist schauspielerin an vielen grossen bühnen im deutschen sprachraum wie am volkstheater in wien. sie gelangte durch die schwester elfriede hartmanns, einer engen freundin ihrer familie, in den besitz des nachlasses der widerstandskämpferin und publizierte diesen 2013 im mandelbaum-verlag in wien zusammen mit dem historiker und mitarbeiter des döw (dokumentationsarchiv des österreichischen widerstandes) winfried garscha.

nach der pause  kreativteil: musik-text-workshop: raps gegen rassismus und gegen rechtsextremismus/raps für den widerstand. leitung: andreas holleschek. die schülerInnen erarbeiten rap-texte, die sie unter anleitung des workshopleiters auch musikalisch umsetzen und performen.
abschliessend ersucht die moderatorin die schülerInnen um ein schriftliches feedback.